Lernen Sie uns kennen - Der Vorstand

Wolf (Präsident)
Mein Grossvater hatte einen kleinen Weinberg in Bettingen/ BS und wir Kinder halfen bei der  Maischenherstellung kräftig mit, indem wir barfuss die Trauben im Bottich bearbeiteten durften. Dieses Erlebnis hat offenbar einen bleibenden Eindruck hinterlassen, denn daraus resultierte die Idee, oder besser der Wunschtraum, einige Jahre vor dem üblichen Pensionsalter einen Rebberg im Tessin zu kaufen und zu bewirtschaften. Das Vorhaben liess sich aus verschiedenen Gründen nicht realisieren. Etwa zu diesem Zeitpunkt lernte ich Ueli Abbühl kennen und bald kam das Gespräch beim Wein trinken auf den Weinbau. Ueli schwärmte von seinem Traum, den Buecheggberg in eine Cote d Or zu verwandeln. Die Idee überzeugte mich sofort und ich trat der Genossenschaft bei. 

Ueli (Vizepräsident)
Für mich war der Rebbau als Hobby eine spontane Entdeckung , welche sich durch die Freude an der Arbeit und am Ergebnis potentiell entwickelte und mir später auch half, über die Freuden und Leiden unseres Lebens nachzudenken.
2011 verfasste der Hobbywinzer, Jurist und Kantonsrat Manfred Küng  ein Buch über die Solothurner Weine und tauchte bei mir auf, wir gründeten die Schiller Weinbaugenossenschaft. Es folgten mehrere Versuche, einen zweiten, grösseren Rebberg zu gründen, was schliesslich dann 2014 mit Carlo Bernasconi als Betreiber gelang. Gegenwärtig besuche ich in Nachholbildung die Winzerschule in Wädenswil, auch in der Absicht,  mich als kompetenter Partner in unserem Projekt einzugeben.

Carlo (Winzer)
Als dritt geborener Sohn einer Gastrofamilie bin ich bereits in jungen Jahren mit Wein und Spirituosen in Kontakt gekommen. Zuerst als Buffetburge im jungen Alter von 13 Jahren im familiären Gastrobetrieb und später an wunderbaren Kochabenden mit Freunden.

Im Jahr 2009, nach gescheiterter Aufnahmeprüfung für das Musikkonservatorium in Luzern, entschloss ich mich kurzerhand mein Hobby und meine Leidenschaft zu Wein zu meinem Beruf zu machen.

Unter Michael Maurer durfte ich auf dem Weingut DAVAZ in Fläsch (GR) mein erstes Lehrjahr absolvieren. Der Weg führte mich zu Ursula Irion nach Spiez. Die Rebbaugenossenschaft Spiez war das interessanteste Lehrjahr. Viel gelernt. Viel Handarbeit. Viele verschiedene Anbausysteme. Einfach wunderbar. Zum Schluss, das dritte und letzte Jahr war ich bei Klaus Schilling, in Stäfa. Der Betrieb gehört zur Forschungsanstalt Wädenswil.

Als ich für einen regionalen Zaunbauer im Einsatz war, lernte ich durch einen Handunfall den Ueli Abbühl kennen. Er und die Genossenschaft ermöglichten meinen Traum eines Rebberges im Kanton Solothurn, unmittelbar vor der Haustüre.

Stefan (Alleskönner)

Ridvan (Treuhänder)

 

Martina (Homepage)
Als ich gefragt wurde, ob ich Interesse hätte bei der Genossenschaft mit zu machen, habe ich gesagt, nur, wenn ich auch im Rebberg mithelfen darf :-)
Seither lerne ich jedes Jahr mehr über die Reben, die Pflege und Aufmerksamkeit die sie brauchen. Ich arbeite total gerne im Rebberg, es ist gleichzeitig meditativ und verbindend mit den anderen die helfen. Ich bin gerne an der frischen Luft, geniesse die Aussicht vom Rebberg auf das Panorama. 
Ganz besonders ist am Ende natürlich die Ernte, und die Spannung, wenn der erste Wein des letzen Jahres probiert werden kann. 

Warum wir gerne aktiv dabei sind - die Helferinnen und Helfer

 

Bilder und Texte von Genossenschaftern, die gerne im Rebberg mithelfen 

Das Ergebnis